visual poem
Kann ich intakt bleiben, wenn ich liebe? Die eigene Unstillbarkeit ist dem Begehren eingeschrieben. Es kennt kein Ende und keinen Halt. Ein Ankommen wird verwehrt.
An einem Ort zwischen Intimität und steriler Fremde wird die Möglichkeit einer Begegnung erfahren. Schemenhaft wird der Andere greifbar – oder die täuschende Illusion des Traumes, der sich im Spiegelbild des Betrachtenden wieder auflöst. Dort, wo Außenwände und Schutzhüllen eingerissen werden, deuten sich tatsächliche Berührungen an.
© Harl
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